Tach auch! Dieser Blog soll dazu dienen den Bau meiner Modellbahn in Bild und Text zu begleiten. Naja, Bilder könnt ihr euch momentan in die Haare schmieren, da aus der Jugend leider keine existieren.
Wie kommt es zur Modellbahn, oder wie komme ich zur Modellbahn?
Nun, geboren im Deutschland der 60er Jahre, war es fast normal irgendwann mal eine Märklinbahn unter dem Weihnachtsbaum zu finden. Genauso war es bei mir: 1971 fand ich einen Stapel Metallgleise, einen Trafo, eine E40, eine BR80 und ein paar Güterwagen vor. Der Satz SBB Schnellzugwagen musste wohl von meiner Tante in der Schweiz sein.
Mein alter Herr hatte bereits einen Plan für eine Riesenanlage: Ein Quadrat von 2,40x2,40 sollte in meinem Zimmer enstehen. Nach vier Jahren Baustelle zogen wir leider um. In der neuen Bude war kein Platz für Modellbahn, so verschwand das Zeug im Schrank, um nur ab und zu mal zum Teppichbahnern herausgeholt zu werden.
Irgendwann, ich denke, es war, als die Hormone sich meldeten , fand eine Interessensverlagerung statt. Urplötzlich begann ich mich mehr, für andere Dinge (die berühmten drei "M") zu interessieren, und das Märklin Zeug diente als Bezahlung für eine 10 Jahre alte Kreidler Florett.Wie kommt es zur Modellbahn, oder wie komme ich zur Modellbahn?
Nun, geboren im Deutschland der 60er Jahre, war es fast normal irgendwann mal eine Märklinbahn unter dem Weihnachtsbaum zu finden. Genauso war es bei mir: 1971 fand ich einen Stapel Metallgleise, einen Trafo, eine E40, eine BR80 und ein paar Güterwagen vor. Der Satz SBB Schnellzugwagen musste wohl von meiner Tante in der Schweiz sein.
Mein alter Herr hatte bereits einen Plan für eine Riesenanlage: Ein Quadrat von 2,40x2,40 sollte in meinem Zimmer enstehen. Nach vier Jahren Baustelle zogen wir leider um. In der neuen Bude war kein Platz für Modellbahn, so verschwand das Zeug im Schrank, um nur ab und zu mal zum Teppichbahnern herausgeholt zu werden.
Zeitsprung. 1995.
Meine Holde hatte mich gerade aus unerfindlichen Gründen der gemeinsamen Lebensstätte verwiesen. Ich war auf Wohnungssuche. Das Apartment, das ich fand, hatte einen Raum zuviel für einen Single.
Und was macht man mit einem Kinderzimmer? - Richtig! Man plant Modellbahn. Hin zum Händler. Nach 15 Jahren wieder anzufangen, war gar nicht so einfach.
Zunächst war ich mal über die Märklin Preise geschockt. Als Junge konnte ich mir vom Taschengeld schon mal den einen oder anderen Waggon absparen .... oder sogar mal eine Primex Lok. Die Preise schienen proportional zu den mir zur Verügung stehenden Valuta gestiegen zu sein.
Ausserdem schien H0 auch ein bisschen zu gross für das Kinderzimmer (typisch deutsch: Gerade mal grösser als eine Besenkammer, aber weitaus kleiner als eine Garage).
Der Händler versuchte mir Märklin Z einzureden. Aber die Z Preise liessen mir erst recht die letzten Haare zu Berge stehen. Zudem lief keine der vorrätigen Loks sauber auf dem Testkreis.
Doch da stand sie dann: Fleischmann Piccolo Starterset des Jahres - ein Oval mit Überholgleis, eine V100 und ein paar Güterwagen - gleich noch mal ein paar extra Gleise mitgenommen, noch ein paar Arnold Mitteleinstiegswagen und dann zum Holzhändler, Leisten und Sperrholz kaufen.
An dem Teil hatte ich dann ein Jahr absolut planlos rumgebaut, bis es meinem Arbeitgeber gefiel, mir eine Stelle in den USA zu bieten.
Alles abgerissen, das Zeug meinem Neffen geschenkt und ab nach USA. Dort teilte man mir dann nach einiger Zeit mit, dass ich international tätig werden könne - beworben hatte ich mich für Australien, geendet bin ich Holland.
In Tilburg hatte ich dann wieder ein Kinderzimmer frei, und einen Modellbahnhändler gleich um die Ecke direkt neben der Kneipe .....
Nun ja, drei Jahre später, im Jahr 2000, hatten mich die Pfade der Liebe in den Pazifik gezogen .... Alles wieder abgerissen und meinem Freund Emil, ebenfalls ein N-Spurler, der auch nie wirklich was auf die Reihe gekriegt hatte, vermacht.
Im Pazifik fing die Modellbahn erst so richtig an.
Fortsetzung folgt....
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