
Scheint ja wohl geklppt zu haben ... Mann bin ich stolz auf mich.
Ohne Ismael's 1zu160 Seite und das hervorragende Forum mit allen Mitgliedern wäre ich heute wohl noch nicht weiter als das da:

Obwohl ich zwischenzeitlich an die dreissig Pläne konstruiert hatte, wusste ich nicht, was ich eigentlich wollte.
Lob, die Zweite: Felix hat mir sehr viel dabei geholfen, ein Konzept zu finden.
Von Felix lernte ich, dass ich ohne Konzept erst gar nich anfangen sollte zu planen. Zum Konzept gehört die Zeit, die Gegend und welche Art von Betrieb man machen will.
Die Gleispläne, die er auf seiner Website vorstellt, helfen ungemein, das Konzept vom Konzept zu verdeutlichen.
Was hatte ich also? - Zunächst mal drei Lokomotiven und einen Triebwagen, drei Donnerbüchsen und jede Menge Güterwagen (ich bin gerade dabei ein Photographierdiorama zu bauen ... und all meine Modell auf meiner Photosite vorstellen).
Die Loks, eine BR218, BR80 und Lok #7000 (was immer das sein soll), sowie der VT98 hätten wohl in die Epoche III/IV gepasst. Naja, die 218 und der VT zumindest. Dennoch, die Zeit sagte mir zu; Mitte-Ende 60er.
Wo? Der VT schrie natürlich nach Nebenbahn. BR80 wollte rangieren, die 218 wollte grosse Lasten am Haken haben. Damit hatten wir natürlich das Betriebskonzept: Eine Nebenbahn, die hauptsächlich Güter befördert, mit einem Bahnhof, in dem die Güterzüge zerlegt und die einzelnen Güterwagen an die entsprechenden Industrien verteilt werden ... und das Ganze natürlich im Mittelgebirge .... Höchst im Odenwald oder Michelstadt/Erbach wären da als Allererstes in den Sinn gekommen.
Und wieder machte ich mich an's Planen.

Irgendwie wollte mir aber keiner dieser Pläne zusagen. Ich endete ständig mit den gleichen Ideen. Obwohl ich Achterbahnen, Hundeknochen, Kreisverkehre konstruiert hatt, sahen sie dennoch alle irgendwie gleich aus .... lag es an den Eckdaten von 2,50mx0,75m? Hatte ich mich zu stark einschnüren lassen?
Dann kam die Befreiung! Meine Gemahlin hatte ein neues Hobby, und dachte, dass sie einfach meine Moba Ecke in Beschlag nehmen könne, da ich "ja sowie nie anfange zu bauen".
Zunächst tendierte ich zwischen Gattenmord und Scheidung, doch kam mir der zündende Gedanke: Module!!!!
Keine feste Anlage, sondern Module, die platzsparend "irgendwo" im Haus gelagert werden können, und wann immer ich Lust hatte in der Garage aufbauen konnte. Im Geiste sah ich schon meine 218er mit 20 Güterwagen am Haken über endlose Meter von Anlage dieseln .... ein Traum! Was noch besser kam: Ich konnte so ziemlich massstabsgetreu bauen.
Fortsetzung folgt...
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