Es handelt sich dabei um sogenannte Kehrschleifen. Da ich nur einspurig baue und keine Ringbahn haben werde, muss ich zur Kehrschleife zurückgreifen. Diese hilft, den Zug zu wenden.Es sollte zwei dieser Module geben. An jedem Ende der Anlage eins.
Was ist so schwierig an dieser Kehrschleife? Nun, sagen wir doch einfach mal die im Bild linke Schiene des Gleises ist der Pluspol und forlgen ihr durch die Kurve. Man wird sehr schnell feststellen, dass bei der Weiche der Pluspol auf den Minuspol trifft. Selbst ich, der sich durch Physik so ziemlich durchgepennt hat, weiss, dass dies einen satten Kurzschluss produziert.
Da muss man was gegen tun. Ismael hat da zwei Lösungen auf seiner Seite, Kehrschleife I und Kehrschleife II.
Und dazu eine wohl etwas bessere Erklärung des Sachverhaltes als die meine. Da mir das aber alles zu kompliziert war, habe ich
mich auf die traditionelle Methode besonnen.

Die Nationale Modellbahn Assoziation (NMRA) schlägt statt der Relais zwei simple zweipolige Umschalter vor. Es ist zwar sehr umständlich funktioniert aber.
Es ist umständlich, da der Zug, wenn er in die Schleife eingefahren ist, erst mal halten muss. Dann werden beide Schalter geschaltet, die Weiche gestellt, der Trafo umgepolt (US Trafos haben Fahrtrichtungsschalter), dann darf der Zug weiterfahren.
Obwohl sich das sehr kompliziert anhört, vergisst man doch nie, die Weiche umzustellen. Im Analogverkehr ist das nicht allzu schlimm, aber ich möchte später auf Digital umsteigen. Da kann es schmal brutzeln bei einer falsch gestellten Weiche. Prozeduren sollte man stets verinnerlicht haben.

Auf Digital wird später der Digitrax AR1 Kehrschleifen Kontrolleur eingesetzt. Das einzige Problem, das sich mir stellt ist dabei, wie ich es anstelle, dass sich die Weiche automatisch umstellt. Weiss einer was?
Fortsetzung folgt....
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