Mit den Gleisen in (umgerechneten) 25cm Höhe, fragte ich mich, wie ich das mit den Steigungen hinkriegen sollte. Bei 3% maximal Steigung, hätte ich über acht Meter dreissig Strecke gebraucht, um diese Höhe zu erreichen. Das wären insgesamt 10 extra Module nur für die Steigungen gewesen (ein Mal 25 cm rauf, ein Mal 25 cm runter) ... imposant, aber fast unmöglich, und für mich ein bisserl langweilig.
Die Lösung war simpel: Statt nach oben zu bauen, grub ich das Tal ein. das heisst, der gesamte Gleisplan befindet sich auf NN, das Tal hat eine negative Höhe. Ich wollte mir diese Genialität schon patentieren lassen und mich bei Mensa einschreiben, bis ich herausfand, dass meine Modulanlage die 12.478.693. sein wird, die ein Tal auf eine solche Weise darstellt.
Aber hier geht es ja jetzt um die Vermessung. Wie misst man etwas, das man nur auf einem Photo hat?Es ist relativ simpel. Man braucht nur einen Bezug von dem man die Masse kennt. In diesem Fall ist es die Spurweite der Gleise.
Original: 1435mm (Stimmtas?) - Modell: 9mm
1435mm stellten auf dem Bild im Originaldruck an der eingezeichneten Linie etwa 60mm dar. Das ist also in Verhältnis von 1:23,9. Was immer ich auf dem Bild mass, musste ich einfach mit 23,9 plutimizieren, und ich hatte das Originalmass, das ich dann nur noch durch 160 teilen musste, um aufs Modellmass zu kommen. Noch einfacher war es, wenn man das Bildmass mit 0,149375 malnahm .... aber das ist höhere Mathematik.
Mit den Bögen und der Breite konnte ich es genauso machen. Anhand der wenigen vorhandenen Grundwerte war eine Umrechnung aufs Modell sehr einfach.
Am Ende kam ich auf eine 1500mm lange, 250mm hohe Brücke.
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