Atlas Code 80 Gleis kannte ich nicht. Es sah aber auch nicht übel aus. Problem war, dass ich mir in den Kopf gesetzt hatte, am Computer zu planen (würde ich nie wieder tun!), doch meine Software kein Atlas kannte. Ich wollte daher wieder mit Felischmann bauen. Die Piccolo Nummern konnte ich noch im Schlaf runterbeten.
Doch woher bekommt man deutsches Gleismaterial im Pazifik? Google zu Hülf! Binnen Sekunden war die Firma Reynaulds in der Nähe von Chicago gefunden. Mit zitternden Händen navigierte ich zu Fleischmann Spur N. Hätte ich besser bleiben lassen sollen! Die Preise waren wohl jenseits von gut und böse.
Also nach einem Händler in Deutschland gesucht ... und gefunden: als gebürtigem Nordbadenser sagte mir natürlich Lokshop sofort zu. Doch hatte das zwei Probleme: Erstens schienen sich seit Einführung des Euros die Preise verdoppelt zu haben, zum Anderen waren die Versandkosten eine Frechheit.
Da ich mich mittlerweile wieder auf dem College rumdrückte mit ensprechendem Budget, war die Fleischmann Idee ad acta gelegt. Ich schaute mir dann doch Atlas wieder etwas genauer an.
Durch Zufall entdeckte ich dann den 800 Pfund Gorilla auf dem amerikanischen Modellbahn Markt. Ein qualitativ recht hochwertiges Gleismaterial, das nur die Hälfte bis ein Drittel von europäischem Material kostet. Also nochmal bei Ebay zugeschlagen.
Kam aber nur Schrott .... Ebay war für mich seither gestorben.
Nunja, ausser die nagelneue 20 Jahre alte Roco Startpackung, die Sohnemann einfahren durfte - das war der einzig gute Stich (US$40!!!):

Ich hatte zwischenzeitig von Atlas den Gleisplaner herabgeladen - für umme - da sollten sich die deutschen Nobelheimer mal eine von abschneiden! Nunja, geschenktem Maul schaut man nicht innen Ar... Es dauerte bis ich mich an die Software gewöhnt hatte, aber dann machte es Spass.
Und ich plante, plante und plante.
Fortsetzung folgt.
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